Nachdem NLS1 wetterbedingt abgesagt werden musste, begann die Nürburgring Langstrecken-Serie erst mit dem zweiten Lauf der Saison. Am selben Wochenende startete auch die von CREVENTIC organisierte 24H Series Europe mit dem 12-Stunden-Rennen in Mugello.
Mühlner Motorsport war dabei gleich doppelt im Einsatz: Mit zwei Porsche 911 GT3 Cup auf dem Nürburgring in Deutschland und gleichzeitig mit einem weiteren 911er in Mugello, Italien.
Beide Programme werden vom langjährigen Partner H&R Spezialfedern GmbH & Co. KG aus Lennestadt unterstützt – dem Marktführer für Tieferlegungsfedern, Spurverbreiterungen und Stabilisatoren.
Bereits am Freitag legten Martin Mühlner, seine Fahrer und die hochmotivierte Crew in Mugello stark vor: Pole Position! Am Nürburgring reichte es dazu zwar nicht ganz, doch die Startplätze vier (#921) und sechs (#904) boten eine gute Ausgangsbasis für das vierstündige Rennen.
Nach vier intensiven Rennstunden wurden die beiden H&R Porsche 911 Cup auf dem Nürburgring als Zweite und Dritte in der hart umkämpften Cup2-Klasse abgewunken. Schuring/Bastian fehlten am Ende lediglich 1,6 Sekunden auf den Sieg. „Wenn das Rennen noch eine Runde länger gedauert hätte, hätte ich den Führenden bestimmt noch eingeholt und überholt“, erklärte Schuring, der zudem die schnellste Runde der Klasse fuhr, nach dem Rennen. Bednarski/Scheerbarth komplettierten das Podium trotz einer aus ihrer Sicht ungerechtfertigten Stop-and-Go-Strafe und eines Problems mit der Drosselklappe im letzten Stint.
„Beide Fahrzeuge auf dem Podium, die schnellste Rennrunde und nach vier Stunden nur 1,6 Sekunden Rückstand auf den Sieger – das ist absolut beachtlich. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber das Ergebnis zeigt deutlich, wie hoch die Wettbewerbsfähigkeit in der Cup2-Klasse ist“, fasste Bernhard Mühlner nach dem Rennen zusammen.
Was am Nürburgring nur knapp verpasst wurde, gelang Martin Mühlner mit seinen Fahrern und der schlagkräftigen Crew in Italien: Sieg nach 12 Stunden für den von der Pole Position gestarteten H&R Porsche 911 GT3 Cup #921.
„Unser Porsche lief wie ein Schweizer Uhrwerk. Unsere Fahrer waren schnell und fehlerfrei, die Crew hat perfekte Boxenstopps abgeliefert und auch unsere Fuel-Strategie ist voll aufgegangen“, freute sich Martin Mühlner.
Im April geht es mit vier weiteren Rennen Schlag auf Schlag weiter: Neben den H&R Porsche 911 Cup werden auch ein H&R Cayman sowie der H&R Porsche 911 GT3 R Evo 26 eingesetzt. In der Werkstatt in Francorchamps laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.






















Mühlner in den UAE: Die Vereinigten Arabischen Emirate sind für Mühlner Motorsport fast ein zweites Zuhause. Neben den Erfolgen in Dubai und Abu Dhabi hat das Team hier regelmäßig getestet und wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ihnen bei internationalen Rennen zugutekommen. In den vergangenen Jahren hat es Mühlner immer zu Rennen in die Wüste gezogen. Die Premiere liegt fast 20 Jahre zurück, als Mühlner Motorsport 2006 im Rahmen des Porsche Supercups zwei Porsche GT3 Cup in Bahrain eingesetzt hat. Bereits ein Jahr später wurden Fahrzeuge und Equipment zum 24h Rennen nach Dubai geschickt – seither sind die Veranstaltungen immer wieder Bestandteil des offiziellen Rennkalenders des Teams. So nahm das Team 2008 und 2009 an der nationalen UAE Meisterschaft mit einem Porsche Cup S, dem damaligen GT3 Modell aus Zuffenhausen, im Kundenauftrag teil.
Ein solider Start – und eine dramatische Wendung























