Die neue Saison steht in den Startlöchern

Auftakt mit neuer Sprintserie in Amerika

 

Daytona ist auch in diesem Jahr wieder die erste Rennstrecke auf der die Rennfahrzeuge von Mühlner Motorsport das erste Mal in der noch jungen Saison den Asphalt berühren werden. Mit der Startnummer 18 wird Mirco Schultis in der neuesten Serie der IMSA antreten. Die Rennen der IMSA VP Racing Sportscar Challenge werden neben Daytona unter anderem auf den legendären Rennstrecken in Sebring, Watkins Glen und Road Atlanta ausgetragen. An jedem der Rennwochenenden tritt der jeweilige Fahrer zu insgesamt zwei 45 Minuten Sprintrennen an.  Die VPRC tritt damit die Nachfolge der IMSA Prototype Challenge an in der Mühlner zuletzt die Vize-Meisterschaft auf dem Konto verbuchen konnte.

 

Auch auf den Rennstrecken in Europa werden die blau-weißen GT und LMP Renner von Mühlner in diesem Jahr unterwegs sein.

Geplant ist der Einsatz mehrerer Porsche GT3 Cup Boliden in der Nürburgring Langstrecken Meisterschaft auf der Nordschleife und beim 24 Stunden Rennen durch die Grüne Hölle.

Die Vorbereitungen für den Prototype Cup Germany, die European Le Mans Series und den Le Mans Cup laufen auf Hochtouren.

Geplant ist der Ausbau des 2022 bereits erfolgreichen Einsatz des ORECA 07 LMP2 und mehrerer Duqueine D08.

2022 in der European Le Mans Series

Als logischen Schritt auf dem Weg zur Teilnahme am Le Mans 24-Stunden-Rennen, dem größten und bedeutensden Rennen der Welt, setzte Mühlner Motorsport 2022 einen nagelneuen ORECA 07 LMP2 in der European Le Mans Serie ein.

Diese neue Herausforderung wurde auf Anhieb erstaunlich gut gemeistert. Bereits beim ersten Rennen in Paul Ricard fuhr der von H&R Spezialfedern und der Kaiser AG unterstütze Bolide in die Punkte. P9 von 17 LMP2 Fahrzeugen, eingesetzt von den besten und meist erfahrenen Prototypen Teams der Welt.

Beim zweiten Lauf der Saison in Imola gab es leider einen Dämpfer: Nach „Feindberührung“ landete der Mühlner Oreca 07 mit der Startnummer #21 im Kiesbett und daher gab es 0 Punkte. Der dritte Lauf fand ebenfalls in Italien statt. Das Rennen im Königlichen Park von Monza endete auf einem hervorragenden 3. Platz.

Die zweite Saisonhälfte startete in Barcelona. Auch dort fuhr das Mühlner Team in die Punkte.

Ein 2-tägiger Test in Portimao brachte einen weiteren Performance Schub. Sowohl im Lauf 5 in Spa-Francorchamps, dem Heimrennen von Mühlner Motorsport, als auch beim Saisonfinale in Portimao bewies das Mühlner Team, dass es sich wettbewerbsfähig in der ELMS etabliert hat. Der Mühlner Oreca 07 mit der Startnummer #21 stand bei den meisten Sessions sehr weit oben auf den Ergebnislisten.

Außer bei den Rennergebnissen, denn da mussten in den beiden letzten Läufen DNFs wegen Unfällen hingenommen werden. Mit drei „Nullern“ wegen Unfall blieb letztlich nur der 11. Rang (von 17 Teams) in der ELMS Jahreswertung.

„Einerseits bin ich sehr stolz auf das, was wir mit einer für uns neuen Fahrzeug-Generation in einer für uns neuen Renn-Serie auf Anhieb erzielt haben. Andererseits bin ich sehr enttäuscht, dass durch drei Unfälle eine sich in Reichweite befindliche Top Five Platzierung in der Jahreswertung verspielt wurde“, fasst Bernhard Mühlner die erste Saison in der ELMS zusammen und fährt fort: „2023 werden wir erneut angreifen und die Speed und die Zuverlässigkeit, die wir 2022 bereits hatten, dann auch in greifbare Ergebnisse ummünzen.

2022 für Mühlner in der Nürburgring Langstrecken Serie

An der Nürburgring Langstrecken Serie, (NLS vormals VLN) auf der legendären Nordschleife nimmt Mühlner Motorsport seit 1990 teil. Erst mit den in Eigenregie entwickelten und aufgebauten Opel Kadett und Astra in der stark umkämpften 2Liter Klasse, dann mit den bei den Fans wegen ihrem 5-Zylinder-Sound so beliebten Volvo S60 und seit 2004 auch mit Porsche Cup, GT4 und GT3 Rennfahrzeugen.

2022 setzte Mühlner Motorsport einen Porsche 911 GT3 Cup (Model 992) in der neu geschaffenen Porsche Endurance Trophy Nürburgring ein. Vor dem Saisonfinale Anfang November befand man sich, dank des starken zweiten Platzes von Hoppe / Salewsky / Di Martino beim vorletzen Lauf Ende Oktober, noch im Kampf um den dritten Gesamtrang, obwohl zwei der bis dahin sieben Wertungsläufe wegen Unfällen nicht beendet werden konnten.

Beim Saison Finale brannten Hoppe / Salewsky / Di Martino ein Feuerwerk ab und führten die meiste Zeit bis zum dritten Unfall der Saison… Trotz der insgesamt drei DNFs wegen Unfällen landete der Mühlner Porsche mit der Startnummer #123 noch auf einem bemerkenswerten 5. Gesamtrang der Jahreswertung.

„Sicherlich haben wir uns mehr erhofft, aber in der Cup2 Klasse der PETN geht es hart zur Sache. Für uns ist es wichtig hervorzuheben, dass unser von H&R unterstützter Porsche 911 immer wie ein Uhrwerk ohne auch nur den kleinsten technischen Defekt gelaufen ist. Dass die Fahrer immer voll ans Limit gehen müssen, da die Klasse so hart umkämpft ist, kann dann zu Unfällen führen,“ analysiert Bernhard Mühlner.

 

2022 startete für Mühlner in Daytona

Die Saison 2022 war überaus spannend. Neben den Aktivitäten mit Porsche auf der Nürburgring Nordschleife und dem Einsatz von insgesamt fünf Duqueine D08 in drei Meisterschaften auf beiden Seiten des Atlantiks machte das erfolgreiche Team sein viel beachtetes Debüt in der hart umkämpften LMP2-Kategorie der European Le Mans Series.

Hier der chronologische Rückblick auf die umfangreiche Saison 2022:

Wie jedes Jahr seit 2011 ging auch die Saison 2022 bereits im Januar in Daytona los.

Nachdem Muehlner Motorsports America 2021 mit Moritz Kranz in beeindruckender Manier die Vizemeisterschaft in der IMSA Prototype Challenge einfuhr (in sechs Rennen: 6 x Pole und 3 Siege und einmal P2) hatte man dieses Jahr zwei Fahrzeuge genannt. Allerdings blieb dem Team 2022 der Erfolg des Vorjahres verwehrt.

Beim Saisonfinale in Road Atlanta, dem allerletzten Lauf der der IMSA Prototype Challenge überhaupt (die Challenge wird 2023 nicht mehr ausgetragen) zeigten Oscar Tunjo und Alex Popow allerdings wie wettbewerbsfähig Muehlner Motorsports America wirklich war; ohne ein unglückliches FCY wäre das Rennen gewonnen worden.

IMSA Rolex 24h und WeatherTech SportsCar Championship

Auch bei den Rolex 24h hatte Muehlner Motorsports America diesmal zwei LMP3 im Einsatz. Dementsprechend waren acht Rennfahrer am Start.

Einer der mit H&R Federn ausgestatteten und von H&R unterstützten Duqueine D08 war auch in der IMSA WeatherTeach SportsCar Championship bei den Sebring 12h und den Watkins Glen 6h am Start. Obwohl die Duqueine D08 von Muehlner Motorsports America immer schnell und wettbewerbsfähig waren, verhinderten Unfälle und weitere Widrigkeiten die ganz großen Erfolge.

Bernhard Mühlner zieht aber trotzdem ein positives Fazit: „So ist das Motorsport nun einmal, trotz der besten Vorbereitung ist nicht alles planbar. Wie im „richtigen Leben“ muss man aus Niederlagen lernen. Das haben wir gemacht und wir werden stärker denn je zurückkommen.“

Neue Herausforderungen

Das Ziel vor Augen.

Spa. Das in den belgischen Ardennen ansässige Mühlner Motorsport Team baut seit 2020 das Geschäftsfeld LMP Sport aus und hat dieses Jahr mit der Teilnahme eines LMP2 an der European Le Mans Series einen weiteren Meilenstein in der weltweiten Firmengeschichte gesetzt.

French and english Version below

Pionierarbeit ist schon seit jeher ein Bestandteil der Firmenphilosopie – Mühlner hat sich schon immer in neuen Rennserien wohl gefühlt. Egal ob in der FIA Serie International Groupe N, dem SRO GT World Championship, ADAC GT Masters oder jetzt im ADAC Prototype Cup Germany.
„Die Rennserie ist ideal für uns“, betont Teamchef Bernhard Mühlner. „Die vier Renntermine fügen sich ideal in unseren Rennkalender ein und wir können das gleiche Fahrzeug mit dem gleichen Reglement einsetzen, wie schon im LeMans Cup die vergangenen beiden Jahre. Wir nutzen viele Synergieeffekte und haben zum Beispiel auch in der IMSA Prototype Challenge in Amerika gezeigt wie wettbewerbsfähig wir mit dem Duqueine D08 sind.“

Auch bei der Fahrerpaarung gibt es Parallelen zur Firmengeschichte: Schon vor 30 Jahren hat Marco Munding Rennautos von Mühlner über die Rennstrecken gejagt – jetzt greift sein Sohn Donar ins Lenkrad. Mit Matthias Lüthen ist ein echter Routinier an Bord. Schon im vergangenen Jahr gab er seinen Einstand bei Mühlner und ist für die gesamte Saison gesetzt.

Auch wenn der ursprünglich am Nürburgring geplante Testtag für die noch junge Meisterschaft witterungsbedingt abgesagt werden musste, ist das Team bestens vorbereitet: Beim Testtag am Mittwoch auf der Heimstrecke in Spa-Francorchamps hat Mühlner Vertragsfahrer Ugo de Wilde den ersten Rollout des Duqueines übernommen und den Wagen in perfektem Zustand an Munding und Lüthen übergeben.
Im Prototype Cup dauern die beiden Rennen jeweils nur 55 Minuten, was einen Reifenwechsel oder Tankstop obsolet macht. Der Fahrerwechsel oder eine entsprechende Standzeit ist aber verpflichtend.
Das Projekt wird von Mühlner Sponsor H&R unterstützt.
Die Rennen werden sowohl am Samstag- als auch am Sonntagmorgen live über die Website prototypecup.de übertragen.
Parallel ist das Mühlner GT Team mit einem Porsche 911 auf der Nürburgring Nordschleife zum 3. Lauf der Nürburgring Langstreckenserie NLS im Einsatz. Der Cup-Porsche wird von Nick Salewski, Marcel Hoppe und Thorsten Jung pilotiert.+

De nouveaux défis
L’objectif à atteindre.

Spa . L’équipe Mühlner Motorsport, basée dans les Ardennes belges, développe son activité LMP Sport depuis 2020 et a posé un nouveau jalon dans l’histoire mondiale de l’entreprise cette année avec la participation d’une LMP2 à l’European Le Mans Series.

Le travail de pionnier a toujours fait partie de la philosophie de l’entreprise – Mühlner a toujours été à l’aise dans les nouvelles séries de course. Que ce soit dans la série FIA International Groupe N, le SRO GT World Championship, l’ADAC GT Masters ou maintenant l’ADAC Prototype Cup Germany.
„Cette série de courses est idéale pour nous“, souligne le chef d’équipe Bernhard Mühlner. „Les quatre dates de course s’intègrent idéalement dans notre calendrier de courses et nous pouvons utiliser la même voiture avec le même règlement que lors de la LeMans Cup des deux dernières années. Nous profitons de nombreux effets de synergie et avons par exemple aussi montré dans l’IMSA Prototype Challenge en Amérique à quel point nous sommes compétitifs avec la Duqueine D08“.

Le duo de pilotes présente également des parallèles avec l’histoire de l’entreprise : il y a 30 ans déjà, Marco Munding pilotait des voitures de course Mühlner sur les circuits – aujourd’hui, c’est son fils Donar qui prend le volant. Avec Matthias Lüthen, c’est un véritable vétéran qui est à bord. L’année dernière déjà, il a fait ses débuts chez Mühlner et il est prévu pour toute la saison.

Même si la journée d’essai initialement prévue au Nürburgring pour le jeune championnat a dû être annulée en raison des conditions météorologiques, l’équipe est parfaitement préparée : Lors de la journée d’essais de mercredi sur le circuit de Spa-Francorchamps, le pilote contractuel de Mühlner Ugo de Wilde a pris en charge le premier roulage de la Duqueine et a remis la voiture en parfait état à Munding et Lüthen.
Dans la Prototype Cup, les deux courses ne durent que 55 minutes chacune, ce qui rend obsolète tout changement de pneus ou arrêt au ravitaillement. Le changement de pilote ou un temps d’arrêt correspondant est toutefois obligatoire.
Le projet est soutenu par le sponsor H&R de Mühlner.
Les courses seront retransmises en direct sur le site prototypecup.de, aussi bien le samedi que le dimanche matin.
Parallèlement, l’équipe Mühlner GT Team est engagée sur la boucle nord du Nürburgring avec une Porsche 911 pour la 3e course de la série d’endurance NLS du Nürburgring. La Porsche Cup est pilotée par Nick Salewski, Marcel Hoppe et Thorsten Jung.

New challenges
The goal in sight.

Spa. Mühlner Motorsport Team, based in the Belgian Ardennes, has been expanding its LMP Sport business segment since 2020 and this year set another milestone in the company’s global history with the participation of an LMP2 in the European Le Mans Series.

Pioneering work has always been part of the company’s philosophy – Mühlner has always felt comfortable in new racing series. Whether in the FIA Series International Groupe N, the SRO GT World Championship, ADAC GT Masters or now in the ADAC Prototype Cup Germany.
„The racing series is ideal for us,“ emphasizes team boss Bernhard Mühlner. „The four race dates fit ideally into our racing calendar and we can use the same car with the same regulations as we did in the LeMans Cup the past two years. We take advantage of a lot of synergy effects and have also shown, for example, in the IMSA Prototype Challenge in America how competitive we are with the Duqueine D08.“

There are also parallels to the company’s history in the driver pairing: already 30 years ago, Marco Munding chased race cars from Mühlner around the race tracks – now his son Donar takes the wheel. With Matthias Lüthen, a real veteran is on board. He already made his debut at Mühlner last year and is set for the entire season.

Even though the test day originally planned at the Nürburgring for the still young championship had to be cancelled due to weather conditions, the team is well prepared: At Wednesday’s test day at the home circuit in Spa-Francorchamps, Mühlner contract driver Ugo de Wilde took over the first rollout of the Duqueines and handed the car over to Munding and Lüthen in perfect condition.
In the Prototype Cup, the two races each last only 55 minutes, which makes a tire change or fuel stop obsolete. However, a driver change or a corresponding standstill is mandatory.
The project is supported by Mühlner sponsor H&R.
The races will be broadcast live on both Saturday and Sunday morning via the prototypecup.de website.
At the same time, the Mühlner GT Team will be in action with a Porsche 911 on the Nürburgring Nordschleife for the 3rd round of the Nürburgring Endurance Series NLS. The Cup Porsche will be driven by Nick Salewski, Marcel Hoppe and Thorsten Jung.

 

Ugo de Wilde wird die ELMS-Saison in der Spitzenklasse LMP2 bestreiten

NUR EINEN TAG NACH SEINEM DEBÜT IN DER MEISTERSCHAFT STEIGT DER 19-JÄHRIGE BRÜSSELER IN DIE KÖNIGSKLASSE DER EUROPEAN LE MANS SERIES AUF. ER WIRD BEI ALLEN SECHS LÄUFEN THOMAS LAURENT UND MATTHIAS KAISER IM ORECA 07 LMP2 VON MÜHLNER MOTORSPORT MIT DER STARTNUMMER 21 UNTERSTÜTZEN. 

Die guten Nachrichten für Ugo de Wilde reihen sich aneinander. Einige Wochen nachdem er seine Teilnahme am IMSA Michelin Endurance Cup angekündigt und an den 24 Stunden von Daytona in einem Duqueine LMP3 von Mühlner Motorsport teilgenommen hat, kann die belgische Hoffnung heute offiziell bestätigen, dass er im zweiten Jahr an der ELMS Europameisterschaft teilnehmen wird, aber diesmal am Steuer eines LMP2-Prototypen der Spitzenklasse.

„Mit seinen drei Siegen in seinem ersten Jahr in der LMP3-Klasse im letzten Jahr hat Ugo klar bewiesen, dass er zu den jungen Leuten gehört, die man in der Zukunft des Rennsports im Auge behalten sollte“, erklärte sein neuer deutscher Manager Bernhard Mühlner. „Geschwindigkeit, Intelligenz, Zuverlässigkeit, seine Ruhe, aber auch seine Arbeits- und Analysefähigkeiten, seine Motivation, seine soziale Kompetenz und sein Teamgeist sind alles Eigenschaften, die ihn zu einem hervorragenden Langstreckenfahrer machen. Er hat seinen Goldstatus verdient. Mein Ziel ist es, ihm dabei zu helfen, Profi zu werden und so schnell wie möglich einen Werksvertrag zu unterschreiben. Da 2023 eine ganze Reihe von Herstellern in die LMdh einsteigen werden, war es wichtig, dass er sich schon in diesem Jahr in der LMP2-Klasse zeigen konnte. Er ist erst 19 Jahre alt und fährt bereits seine sechste Saison im Auto, was außergewöhnlich ist. Mit der Referenz Thomas Laurent an seiner Seite und einem guten Silbernen wie Matthias Kaiser haben wir eine sehr gute Mannschaft zusammengestellt, die jüngste, die in der LMP2 enthüllt wurde, mit einem Durchschnittsalter von etwas mehr als 24 Jahren.“

Es versteht sich von selbst, dass Ugo sich über seine neue Beförderung freut:“Ich muss zugeben, dass ich nach dem FIA Gold-Status und den erforderlichen Budgets nicht mehr wirklich daran geglaubt habe, dass ich diesen Schritt schon in dieser Saison machen kann“, sagt der ehemalige F4-Vizemeister und jüngste Sieger in der Geschichte des Eurocup Formula Renault. „Aber nach zwei gemeinsamen Erfolgen im letzten Jahr in Le Mans und Road Atlanta haben Bernhard und ich beschlossen, einen Vertrag über eine mehrjährige Zusammenarbeit zu unterzeichnen. Und ich muss zugeben, dass ich angenehm überrascht war, als er mir erzählte, dass er einen LMP2 gekauft und eingestellt hat und ich ihn fahren kann. Dazu noch eine Pro-Crew und zwei sehr gute Teamkollegen. Vielen Dank an die Familie Mühlner, aber auch an die Partner und Freunde, die mich bei diesem Abenteuer über meinen Club 300 erneut unterstützt haben. Ich werde alles tun, um sie nicht zu enttäuschen.“

In Begleitung des erfahrenen Thomas Laurent hatte Ugo Anfang der Woche die Gelegenheit, sein neues Gefährt bei den zweitägigen Goodyear-Tests in Barcelona zu entdecken.

Das erste Wort, das mir in den Sinn kam, war „Unglaublich“, schwärmte Ugo, „Ich hatte die Gelegenheit, etwa siebzig Runden zu drehen, und ich muss zugeben, dass ich mich schnell zurechtfand. Am Ende des ersten Tages war ich bereits in einem guten Rhythmus. Das Verwirrendste für mich war die Lenkung, die stark unterstützt und daher sehr leichtgängig ist. Das gibt einem in den schnellen Kurven nicht besonders viel Vertrauen. Ich werde mich daran gewöhnen müssen, ebenso wie an die Goodyear-Reifen. Ich hatte die Gelegenheit, eine Rennsimulation mit vollen Tanks und gebrauchten Reifen zu fahren, und das war, sagen wir mal, ziemlich vielversprechend. Ich kann es kaum erwarten, Anfang nächster Woche im Motorland Aragon wieder ins Auto zu steigen und zusammen mit dem gesamten Team Mühlner Motorsport meine Erfahrungen mit dem neuen LMP2 fortzusetzen, den ich schon jetzt liebe und den ich mit seinem weiß-blauen Dekor sehr hübsch finde.“

Es ist natürlich noch etwas früh, um über Ambitionen zu sprechen…

„Das Team und ich entdecken die Kategorie neu. Thomas (Laurent) wird unser Führer und meine erste Referenz sein. Ich werde versuchen, so schnell wie möglich von ihm zu lernen, indem ich mit den Daten und den Bordkameras arbeite. Ich möchte nicht zu gierig sein, auch wenn ich natürlich ehrgeizig bleibe. Wir werden gegen große Teams und bekannte Fahrer antreten, die diese Meisterschaft und die LMP2 in- und auswendig kennen. Es gibt 17 LMP2 in der Startaufstellung und ich würde sagen, dass ich zunächst hoffe, dass wir uns im Qualifying in der ersten Hälfte des Feldes platzieren können. Die Homogenität unserer Mannschaft sollte es uns ermöglichen, auf den Strecken, auf denen wir uns wohler fühlen, die Top 5 anzustreben, wie zum Beispiel in Francorchamps, das hoffentlich das fünfte Rennen des Jahres sein wird. Das erste Podium wäre ein Traum. Um das zu erreichen, müssen wir mit unseren Ingenieuren an den Einstellungen arbeiten, gute Tankstopps einlegen und die Strategie optimieren. Ehrlich gesagt ist es eine große neue Herausforderung für das Team Mühlner Motorsport und für mich, aber wir sind bereit, sie anzunehmen. Der Plan ist auf zwei Jahre ausgelegt, mit der Hoffnung, dass ich 2023 zum 100-jährigen Jubiläum meine ersten 24 Stunden von Le Mans bestreiten kann. Bis dahin haben wir aber noch einiges an Arbeit vor uns. Sie werden im Fahrerlager jedenfalls keinen Fahrer finden, der motivierter ist und sich mehr freut, hier zu sein, als ich.“

Wir sehen uns am 17. April in Le Castellet, wenn das erste 4-Stunden-Rennen der ELMS stattfindet.

Mühlner Motorsport startet in der European Le Mans Series mit zwei LeMans Prototypen. Einer davon ist ein neuer Oreca 07 LMP2 für Matthias Kaiser und Thomas Laurent in der PRO Kategorie.

Die Mannschaft aus den belgischen Ardennen präsentiert sich an den ELMS Wochenenden mit insgesamt drei Duqueine D08 LMP3. Zwei davon werden wie bisher im Michelin Le Mans Cup eingesetzt, ein weiterer, wie der LMP2, in der ELMS.

Es sind großartige Neuigkeiten: Bereits im dritten Jahr wird Mühlner Motorsport auch 2022 im Michelin Le Mans Cup mit zwei Duqueine D08 LMP3 Fahrzeugen vertreten sein. Jetzt schaltet das belgische Rennteam noch einen Gang rauf: Ein nagelneuer Oreca 07 LMP2 wird in der PRO Kategorie der ELMS für Matthias Kaiser, Thomas Laurent und einen weiteren noch zu benennenden Profi Fahrer.

„Seit nunmehr über 4 Jahrzehnten stellen wir uns kontinuierlich neuen Heraus-forderungen“, erklärt Bernhard Mühlner nach seiner Rückkehr aus Daytona. „Eigentlich wollten wir schon im vergangenen Jahr in der ELMS starten. Allerdings waren wir da zu spät und alle Startplätze waren vergeben. Diesmal haben wir bereits im vergangenen November unsere Bewerbung eingereicht.“

Mühlner Motorsport konnte bereits in den letzten Jahren im Michelin Le Mans Cup, z.B. 2021 im Hauptrennen des “Road To Le Mans“ Events eindrucksvoll beweisen, wie erfolgreich man mit den beiden Prototypen ist. 2022 werden zwei weitere blau weiße Prototypen an den sechs Rennen zur Europäischen Le Mans Series (ELMS) teilnehmen. Während die Fahrerpaarung für den LMP3 noch nicht final feststeht, können bereits zwei der drei Fahrer für den LMP2 vorgestellt werden. Mühlner Motorsport ist das einzige Team, das in den Farben der belgischen Flagge bei der ELMS antreten wird.

„Wir sind sehr stolz und glücklich, dass wir den Silber-Fahrer Matthias Kaiser für unser Programm gewinnen konnten. Matthias hat bereits im vergangenen Jahr in den Asian Le Mans Series Erfahrungen mit dem LMP2 gesammelt. An seiner Seite wird der Franzose Thomas Laurent ins Lenkrad greifen. Thomas hat sich bereits einen Namen als Vizemeister der Serie im Jahr 2017 gemacht und dies mit seinem zweiten Gesamtplatz bei den 24H du Mans unterstrichen. Damals hat er mit den LMP1 von Porsche und Toyota Stoßstange an Stoßstange gekämpft“, unterstreicht Bernhard Mühlner die Entscheidung. „Der Name des dritten Fahrers wird in Kürze bestätigt. Wir sind mit mehreren Piloten in engen Verhandlungen. Unser Ziel ist es eine Mannschaft zu formen, die in der Meisterschaft weit vorne fahren kann. Auch deshalb strukturieren wir gerade unser Team um.“

Matthias Kaiser (31) ist sehr glücklich Teil des LMP2 Programms von Mühlner Motorsport sein zu können. Zuletzt war er unter anderem bei Graff im LMP3 unterwegs und konnte mit Phoenix in der ALMS auf einem LMP2 drei Podiumsplatzierungen feiern.

„Für mich ist es eine logische Konsequenz,“ sagt der Rennfahrer aus Liechtenstein. „Ich freue mich darauf, dieses Programm gemeinsam mit Mühlner Motorsport bestreiten zu können und fiebre den ersten Tests entgegen. Wir sind in der neuen Kombination sicherlich zuerst noch Neulinge und kommen nicht in der Rolle der Favoriten an die Rennstrecke, aber wenn alles passt, werden wir für die ein oder andere Überraschung sorgen können.“

Thomas Laurent ist mit seiner umfangreichen Erfahrung die Speerspitze des neuen LMP2 Teams. Der 23-jährige Franzose sagt: „Ich bin extrem froh nach einem Jahr wieder zu den Langstreckenrennen zurückzukehren und freue mich auf die neue Herausforderung. Ich möchte das Team und meine Teamkollegen von meiner Erfahrung profitieren lassen. Wir werden uns gut aufstellen und dann Stück für Stück wachsen. Ich denke, dass wir mit dem neuen Auto und der tollen Fahrerbesetzung die Chance haben mit Mühlner Motorsport bereits im ersten Jahr das ein oder andere Mal aufs Podium zu fahren.“

Die ersten LMP2 Tests sind für die zweite Märzwoche geplant, unmittelbar bevor es zu den Sebring 12h über den Atlantik geht. Die Saison in den USA (IMSA WeatherTech Sportscar Championship und IMSA Prototype Challenge) ging ja bereits in Januar in Daytona los. Nach Sebring geht es zum ersten Lauf der Nürburgring Langstrecken Serie, wo Mühlner Motorsport auch weiterhin Porsche 911 GT3 und Cayman GT4 einsetzen wird.

 

 

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Die Vorbereitungen für die Saison 2021 laufen auf Hochtouren

Auch 2021 werden die Cayman GT4 Einsätze auf der Nürburgring Nordschleife im Rahmen der Nürburgring Langstrecken Serie weiter fortgeführt. Mit drei gewonnenen VLN / NLS Meisterschaften in den letzten vier Jahren ist das Ziel hier klar gesteckt: erneuter Angriff auf die Meisterschaft!

Weitere Programme mit Porsche in anderen Serien sind ebenfalls geplant.
 
Im Prototypenbereich wird Mühlner auf beiden Seiten des Atlantiks richtig expandieren: Duqueine D08 LMP3 Fahrzeuge werden nicht nur in der IMSA Prototype Challenge eingesetzt, sondern auch in der IMSA WeatherTech Sportscar Championship. Bereits am 21. Januar geht es mit dem sogenannten “ROAR before the 24h“ in Daytona für beide Serien los. Das legendäre 24-Stunden-Rennen in Daytona, das “Rolex 24“ findet nur eine Woche später statt. Die sechste Teilnahme an den „Rolex 24“ ist die insgesamt 46. Teilnahme an einem 24-Stunden-Rennen in der langen und erfolgreichen Historie des Mühlner Motorsport Teams.
 
In Europa werden zwei Duqueine D08 LMP3 Fahrzeuge am Michelin LeMans Cup und ein weiterer D08 LMP3 an der European Le Mans Series teilnehmen.

Später in 2021 steht dann bereits der nächste Schritt im LMP Programm an:

Erste Tests mit einem neu angeschafften LMP2 und eventuell sogar die Teilnahme am Saisonfinale 2021 der ELMS in Portimao. All das dient bereits der Vorbereitung der Saison 2022: Rolex 24h Daytona, ELMS und 24h Le Mans!

Rückblick auf eine erfolgreiche Saison 2020

Nürburg / Francorchamps. Mühlner Motorsport blickt trotz der durch die Covid-19 / Corona Pandemie schwierigen Situation im Motorsport nicht ohne Stolz auf eine äußerst erfolgreiche Saison 2020 zurück.

Die Statistik:
 
Zwei gewonnene Meisterschaften, eine Vize-Meisterschaft, zwölf Siege und insgesamt 22 Podiumsplatzierungen verteilt auf 15 Veranstaltungen mit 21 Rennen und 29 Starts in vier Rennserien!

Die NLS führte in der Saison 2020 Corona bedingt leider nur fünf Veranstaltungen durch. Mühlner Motorsport konnte in der SP7 (Porsche 911 GT3 CUP 991.2) und der CUP3 (Porsche 718 Cayman GT4 Competition) mit Marcel Hoppe (SP7) und Thorsten Jung (CUP3) die Meister stellen.
 
In der SP7 konnte mit Moritz Kranz ein weiter Mühlner Motorsport Pilot einen Platz auf dem Podium erfahren: Platz 2.
 
In der CUP3 stellte Mühlner Motorsport letztendlich sogar das komplette Podium: Peter Terting (Platz 2) und Moritz Kranz (Platz 3) komplettierten das Podium in der CUP3.
 
Zu diesen Erfolgen in den Klassen gesellte sich auch noch die Vize-Meisterschaft von Thorsten Jung in der NLS Gesamtwertung aller 581 Teilnehmer!

Im Porsche Super Sports Cup setzte Mühlner Motorsport einen Porsche Cayman GT4 CS für den Newcomer Jürgen Vollet ein. In seiner ersten Saison konnte Vollet durch konstante Verbesserung überzeugen und mit Podestplatzierungen bei jedem seiner Starts vollends überzeugen!

Das weltweit erste Rennen nach dem Ausbruch der Pandemie, die ja zur Absage aller Rennen führte, fand in Portugal auf dem „Autodromo do Algarve“ statt und Mühlner Motorsport konnte sowohl in der Porsche GT3 Cup Klasse als auch in der Porsche Cayman GT4 Klasse jeweils einen Klassensieg einfahren und mit dem GT3 Cup Fahrzeug sogar einen Platz auf dem Podium im Gesamtklassements feiern!

Nach einer sehr erfolgreichen Saison 2019 in der IMSA Prototype Challenge in den USA entschied sich Mühlner Motorsport 2020 auch in Europa in die Prototypenszene einzusteigen. 

Die Unwägbarkeiten der Corona-Krise machten die Planung dieses Programms, Duqueine D08 LMP3s im Michelin LeMans Cup einzusetzen, zu einer richtigen Herausforderung. Umso zufriedener ist man bei Mühlner Motorsport, wenn man auf die erste Saison zurückblickt. 

Da Corona bedingt die Fahrzeuge sehr spät fertig wurden, konnte nicht viel getestet werden und so war der vierte Platz beim Debüt in Paul Ricard eine beachtliche Leistung. Auch die schnellste Rennrunde bei der dritten Veranstaltung, wiederum in Paul Ricard, lies aufhorchen und zeigte das Potential von Mühlner Motorsport und seinen Fahrern. P2 auf dem Podium beim Finale in Portimaowar eine Bestätigung und verspricht einiges für die kommende Saison

Probe- und Einstellfahrten NLS 2020

Am 14. März nahm das in Spa-Francorchamps / Belgien ansässige Mühlner Motorsport Team an den offiziellen Probe- und Einstellfahrten der Nürburgring Langstrecken Serie teil.

Thorsten Jung, Marcel Hoppe und Mühlner Stammfahrer Moritz Kranz drehten an den Lenkrädern des Porsche Cayman GT4 Competition, der in der Cayman GT4 Trophy / Cup 3 Klasse eingesetzt werden wird und des Porsche 911 GT3 Cup, der 2020 wie 2019 bereits bei den ADAC 6- und 24-Stunden Rennen, in der SP7 Klasse fahren wird.

Bei Sonnenschein und angenehmn Temperaturen wurden verschiedene Set Up Einstellungen probiert bis die Fahrer mit dem Fahrverhalten der beiden Porsche Rennfahrzeuge zufrieden waren und dann schnelle Rundenzeiten fuhren, die auf eine erfolgreiche Saison hoffen lassen.

Da die ersten beiden Läufe der Nürburgring Langstrecken Serie „Corona bedingt“ abgesagt werden mussten, bleibt allerdings abzuwarten, wann die Motorsport Saison 2020 auf der Nürburgring Nordschleife tatsächlich beginnen wird.

„Wir hatten bereits früh alle Weichen gestellt, um auch 2020 wieder erfolgreich an der Nürburgring Langstrecken Serie NLS, wie die VLN nun heißt, teilzunehmen. Dass wir die offiziellen Probe- und Einstellfahrten wahrgenommen haben, ist ein eindeutiges Bekenntnis. Es ist zu hoffen, dass die Welt bald zur Normalität zurückkehren wird und die Motorsport 2020 Saison beginnt,“ sagt Bernhard Mühlner

Mühlner Motorsport mit Duqueine D08 LMP3 im Michelin LeMans Cup 2020

Das in Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motosport Team wird im neuen Jahrzeht seine Aktivitäten stark erweitern. Wie bereits im Januar angekündigt wird die erfolgreiche Mannschaft ab 2020 auch in Europa LMP3 Fahrzeuge in den entsprechenden Meisterschaften einsetzen.

Dabei fiel die Wahl auf den Duqueine D08, dessen Vorgänger, den Norma M30 Mühlner 2019 bereits sehr erfolgreich in America im Auftrag von Robillard Racing eingesetzt hat. Bei den sechs Läufen zur IMSA Prototype Challenge startete Stevan McAleer drei mal von der Pole Position, gewann zwei Rennen und wurde Vize-Meister in der Fahrerwertung.

„Da wir 2019 mit dem Norma M30 in America sehr zufrieden waren und Duqueine Automotive einen hervorragenden Service bietet, haben wir uns für den Nachfolger des M30, den D08 entschieden und werden 2020 am Michelin LeMans Cup teilnehmen. Beim Road to LeMans Rennen und den folgenden Rennen planen wir den Einsatz eines zweiten Fahrzeuges. Gaststarts im Ultimate Cup sind natürlich möglich, wenn Fahrer daran interessiert sind,“ erklärt Bernhard Mühlner.

Die ausgiebigen Testfahrten am 8. und 9. März auf dem Circuito Barcelona de Catalunya verliefen hervorragend. Die Fahrer konnten sich an den neuen Duqueine D08 gewöhnen und lieferten beeindruckende Rundenzeiten ab.

Mitarbeiter von Duqueine Automotive sowie die Mitglieder des Muehlner Motorsport America Teams, die den Norma M30 2019 in Nordamerika eingesetzt haben, führten die Mechaniker des im Headquarter in Spa-Francorchamps ansässigen europäischen Mühlner Motorsport Teams in die Besonderheiten des brandneuen LMP3 Fahrzeuges ein.

Da „Corona bedingt“ die ersten leiden Läufe der Saison 2020 in Barcelona und Monza auf erst einmal unbestimmte Zeit verschoben werden musten, bleibt Duqueine Automotive nun mehr Zeit, um den zweiten D08 aufzubauen. So kann Mühlner Motorsport interessierten Fahrern die Teilnahme an allen Rennen der Saison 2020 anbieten.